Regentage auf Palau

Artikel vom 15. Januar 2010

Unsere Dreharbeite fallen für heute ins Wasser. Nein, wir gehen nicht tauchen, um die sicherlich wunderschöne Unterwasserwelt zu filmen. Das steht erst in den kommenden Tagen auf dem Programm. Es schüttet was das Zeugs hält. Seit dem wir gestern die Aufnahmen auf Angaur beendet haben, scheint der Himmel alle Schleusen geöffnet zu haben. Schon die Rückfahrt übers Meer glich einer einzigen Dusche. Erst war das Wasser so aufgewühlt, die Wellen so hoch, dass wir eine Welle nach der anderen über das kleine Boot bekamen. Dann kam der Regen. Es ist ein warmer Regen, das tröstet. Aber sonnige Südseeträume sehen anders aus. Also, die Außenaufnahmen in Koror, der wichtigsten Siedlung auf Palau, werden wir schieben müssen. Dafür werden wir ins Büro des deutschen Honorarkonsuls auf Palau gehen, ihn interviewen und bei seiner Arbeit filmen.
Für die kommenden Tage ist Wetterbesserung angesagt. Gut so, denn morgen wollen wir mit dem Stiefsohn des Häuptlings zu den Stellen fahren, die gemeinhin als Paradies bezeichnet werden. Unberührte Strände, mit Urwald bewachsene Kalksteinfelsen. Auf einer Insel ist ein kleiner See, in dem Quallen schwimmen. Es sollen die einzigen auf der Welt sein, die nicht mehr giftig sind. Da wollen wir dann freiwillig ins Wasser abtauchen und filmen.

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