Artikel vom 23. Mai 2011
Manchmal verändert sich fast Alles innerhalb weniger Minuten und Stunden. Planungen, Projekte – und seien sie noch so wichtig – werden gegenstandslos. Weil anderes in den Vordergrund drängt und Wichtigkeit erlangt.
Es gibt Dinge, die wir nicht verändern, sondern nur akzeptieren und in unser eigenes Leben integrieren können.
Es sind Dinge, die zu unserem Leben dazugehören.
Aus diesem Grund wird auf dieser Blog-Seite für eine kurze Weile noch Ruhe einkehren. Ich muss und will meine Kraft derzeit an anderer Stelle einsetzen.
Mitte August werde ich dann an dieser Stelle das präsentieren, was ich ursprünglich auch geplant hatte – eine ausführlichen Rückblick auf 20 Jahre Weltreisen mit der MDR-Kamera.
Ich bin mir sicher, sie werden dafür Verständnis haben.
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Artikel vom 17. August 2010
Noch rechtzeitig vor dem Start zum Nordpol ist ein zweijähriges Filmprojekt fertig, das mir sehr am Herzen liegt. Dieser Film über alltägliches Leben auf einem Bauernhof spielt nicht irgendwo in der Welt, sondern mitten in Deutschland. Die Dokumentation ist der Auftakt zu einer Reihe über Kultur und Tradition in Deutschland. Den ganzen Beitrag lesen »
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Artikel vom 27. März 2010
Das Ende naht, aber eine Insel will ich Ihnen noch vorstellen: Kastellorizo. Es ist die östlichste aller griechischen Inseln. Nur drei Kilometer vom türkischen Festland entfernt. Und dennoch eine vergessene Insel. Die offizielle Anreise ist nur über Griechenland möglich. Die Behörden wollen es so. Auf höchster Ebene sind sich die Nachbarn Griechenland und Türkei nicht wirklich grün. Aber Kastellorizo hat nur ein ganz kurzes Flugfeld, die Winde sind oft heftig, da fallen meist die Flüge aus. Bleibt die Fährverbindung nach Rhodos, aber auch die ist sehr windanfällig. Und wenn alle Bedingungen mal gut sind, kommt oft ein Streik dazwischen. Kastellorizo ist so schon mal bis zu 20 Tagen ohne Kontakt zur griechischen Außenwelt.
Aber die Menschen auf diesem wunderbaren Eiland haben sich damit arrangiert, Wege und Möglichkeiten gefunden. Wir werden darüber berichten. Und auch über die Geschichte der Insel. Einst war Kastellorizo für 8000 Menschen eine Heimat, heute jedoch leben nur mehr rund 200 dort.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich auch heute wieder begleiten würden – Start ist um 19:50 Uhr
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Artikel vom 25. März 2010
Nach Sturm, Regen, Langusten und extremer Abgeschiedenheit, die wir auf Tristan da Cunha im Südatlantik erleben konnten, nach deutschen Spuren im Dschungel der Trauminselwelt von Palau, folgt heute Abend eine Insel, die einst einen der wichtigsten Militärposten in Zeiten des kalten Krieges beherbergte. Auf Adak waren bis 1994 8.000 US-Soldaten stationiert. Dann kam der Abzugsbefehl und innerhalb weniger Wochen wurde aus dem belebten, quirligen Adak mit einer bestens ausgebauten Infrastruktur eine Geisterstadt. Heute leben dort rund 150 Menschen – und man fragt sich, warum nur? Adak liegt auf halben Weg zwischen Alaska und Sibirien, ist ungemütlich kalt, aber strahlt dennoch eine eigenartige Faszination aus.
Begleiten Sie mich heute ab 19:50 auf meinem Streifzug durch Adak – ich würde mich sehr freuen, wenn Sie dabei sein würden!
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Artikel vom 23. März 2010
Der Anfang ist grandios gelaufen. Und dafür danke ich all meinen Zuschauern!
Heute geht es weiter, wieder um 19:50 Uhr im MDR TV. Im zweiten Teil verbleiben wir noch ein paar Augenblicke auf Tristan da Cunha. Es gilt noch die Geschichten der Langustenfischer sowie der Golfspieler (ja, auch so etwas gibt es auf dieser Insel!!) zu erzählen. Schließlich wird der Apostolische Präfekt, der zweimal pro Jahr nach Tristan kommt, ein Kind taufen und wir begleiten Joyce und Donald zu ihrem Kartoffelfeld.
Anschließend geht es auf die andere Seite der Erdkugel in den Pazifik. Dort liegt Palau, dass einst zu Deutschland gehörte. Der Kaiser kaufte die Inselrepublik im Jahre 1899, doch bereits 1914 war das deutsche Kapitel beendet. Vergessen und verdrängt sind diese Zeiten, doch Spuren aus dieser Zeit sind noch vorhanden. Und die Insel hat noch viel mehr zu bieten!
Einschalten und dabei sein – ich würde mich sehr darüber freuen!
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Artikel vom 11. März 2010
Es schneit in Deutschland, doch davon bekommen wir so gut wie nichts mit. Seit 12 Tagen sitzen wir im Schnittstudio. Und da sehen wir nicht wirklich viel. Fenster gibt es zwar, aber im Keller ist das immer so eine Sache mit der Sicht nach draußen. Macht aber nichts, denn wir genießen eine andere Sicht in die Welt. Sind in Gedanken nochmals auf den Inseln und bei den Menschen.
Der Schnitt und die Vertonung ist für mich immer das dritte Drittel. Am Anfang steht die Recherche und die Organisation, gefolgt von der eigentlichen Reise und Dreharbeiten. Der letzte Akt ist mitunter der schwerste. Zum einen muss man die Erfahrungen, die Erlebnisse, die Geschichten, die man gesammelt hat, so komprimieren und zusammenstellen, dass am Ende für den Zuschauer eine Geschichte heraus kommt, die nicht nur spannend ist, sondern auch das Ferne verständlich in die Nähe transportiert. Und dann ist Schnittzeit immer auch eine sehr intensive Zeit. Täglich sitzen wir bis zu 14, 15 Stunden vor den Monitoren und Rechnern.
Danach trennen sich jedoch zum Glück nicht die Wege. Schnittzeit ist für uns drei (Torsten Zürn / Schnitt sowie Andreas Meyer) immer auch ein Stück gemeinsames Leben und Erleben. Eine grandiose Zeit!
So langsam aber sischer kommen wir auf die Zielgerade. Im MDR laufen bereits die ersten Trailer für die 5-teilige Reportage. Für die Tage bis zum Start am 22. März wollen wir an dieser Stelle noch ein paar Geschichten von der ersten Insel, von Tristan da Cunha präsentieren. Natürlich wird es auch noch das ein oder andere Videotagbuch geben.
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Artikel vom 28. Dezember 2009
Ich möchte es bei dieser Reise so halten, wie wir es in den vergangenen Monaten und Jahren auch gepflegt haben. Anstatt Kommentare zu posten, ermöglichen wir allen Schreibfreudigen, direkt mit mir in Kontakt zu treten. Unter post@thomasjunker.de bin ich ereichbar und werde alle Mails beantworten. Vielleicht nicht immer sofort, aber so schnell wie es mir möglich ist und ich einen Zugang zum Internet finde.
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Artikel vom 21. Dezember 2009
Liebe Zuschauer, Freunde und Bekannte!
Zu allererst möchte ich ein frohes Weihnachtsfest wünschen. Mögen die kommenden Tage besinnlich werden, zumindest aber ein wenig die Hektik aus dem Alltagsleben nehmen.
Und dann – es geht wieder los! Ein neues, großes Filmabenteuer wird am kommenden Sonntag (27.12.) gestartet. “Vergessene Inseln” und die Menschen, die dort leben, stehen diesmal im Mittelpunkt. Ich werde wie gewohnt an dieser Stelle über die Dreharbeiten, die Hintergründe und Erlebnisse während der Reise berichten.
Bevor dieser Reportage im März (22. – 27.) zu sehen ist, läuft bereits am 3. Januar 2010 im MDR-TV eine weitere Reportage von mir. In den vergangenen Wochen war ich zusammen mit meinem Freund und Partner Andreas Meyer in Albanien, um einen Film über das ärmste Land Europas zu drehen. “Geschichten und Gesichter aus Albanien” ist inzwischen nicht nur im Kasten, sondern auch geschnitten und vertont. 45 Minuten lang ist die Dokumentation, die an diesem Tag um 22.00 Uhr ausgestrahlt wird.
Nun gilt aber die volle Konzentration unseren “Vergessenen Inseln”! Die letzten Vorbereitungen laufen, alle organisatorischen Aufgaben sind fast komplett erledigt. Bleibt wie immer das Packen der Technik Dies ist dieses Mal etwas umfangreicher. Denn mit Adak-Island im hohen Norden haben wir zuerst eine sehr kalte Insel mit Stürmen und Temperaturen deutlich unterhalb der Null-Gradmarke. Gefolgt von der Südseeinsel Palau. Will heißen, wir dürfen für alle Klimazonen die Kameratechnik ausstatten. Uns selbst natürlich auch. Am Ende folgt noch Kastellorizo, aber dazu an dieser Stelle später mehr. Ebenso über die abgelegenste Insel der Welt – Tristan da Cunha. Ich habe in den letzten 19 Jahren wirklich viele einsame Regionen und Orte auf dieser Erde besucht, aber Tristan da Cunha hat alles in den Schatten gestellt. Nie war es so schwierig, einen Drehort zu erreichen.Ich werde an dieser Stelle darüber berichten.
Nun aber erst einmal ein besinnliches Weihnachtsfest
Ihr & Euer Thomas Junker
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