Der Himmel schickt ein feines Blau, die Sonne strahlt, ohne von Wolken darin gehindert zu werden. Ganz so, als ob es nie schlechtes Wetter gab. Wir sind auf Kastelorizo angekommen. Eine kleine, sehr bergige und felsige Insel. Keine drei Kilometer vom türkischen Festland entfernt. Und doch so abgeschieden. Der Nachbarstaat liegt nahe, die eigene Hauptstadt jedoch weit entfernt. In dieser Woche hat es aufgrund schlechter Wetterverhältnisse noch keine Verbindung zu irgendeinem Ort in Griechenland gegeben. Unser Flieger ist der erste Kontakt. Dass der türkische Ort Kas quasi vor der Haustür in bester Sichtweite liegt zählt nicht.
Die Menschen jedenfalls haben uns sehr freundlich empfangen und auf die kommenden Tage eingestimmt. Auch auf Kastelorizo wird die fünfte Jahreszeit gefeiert. Vor allem morgen. Da steigt im Gemeindesaal ein Faschingsball. Wir werden darüber berichten. Und über die anderen Geschichten von diesem nahen und doch so entlegenem Eiland ebenfalls.
Endlich auf Kastelorizo
Artikel vom 12. Februar 2010
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