Donnerstag, Teil 4 – Workuta und die Tundra

Artikel vom 24. November 2011

Workuta, dieser Ort im hohen Norden Russlands, ist aus Gulags entstanden. Aus Lagern, in denen politische Häftlinge und Kriegsgefangene unter barbarischen Umständen nach Steinkohle graben mussten. Mehr als 100 Gulags (in denen über 1 Millionen Menschen geschunden wurden) waren es einst, heute sieht man davon so gut wie nichts mehr. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden außer zwei Gebäude alle zerstört. Aber es gibt Menschen wie Vitali Troshin, die die Erinnerungen wach halten. Mit ihm haben wir Workuta besichtigt.

Ein weiteres Thema in diesem vierten Teil ist die Tundra-Landsschaft östlich der Stadt. Mit einem Kettenfahrzeug sind wir dort für fünf Tage unterwegs gewesen, haben ein altes Geologencamp aufgesucht, in dem heute nur mehr ein Mann arbeitet. Sind in Sob gewesen, einem winzigen Weiler mit fünf ständigen Einwohnern und einem skurrilen Skilift, der nur über eine Hängebrücke erreichbar ist.

Schließlich haben wir die Komi-Nomaden getroffen, die in der Abgeschiedenheit des nördlichen Urals mit ihren Rentieren leben.

All das und noch so manches mehr – heute um 19:50 im MDR!.

Viel Spaß!!

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