Monatsarchiv für Oktober 2010

Turbulenter Flug nach Island

Artikel vom 30. Oktober 2010

Die Nacht war kurz, sehr kurz. Aber dafür sind wir sind in der Luft. Am Abend haben wir uns entschieden, so früh wie möglich die Lofoten zu verlassen. Die Schlechtwetterfront von Süden lässt kaum eine andere Möglichkeit zu, es sei denn, wir wollen bis Montag oder Dienstag warten.

Also sind wir bereits kurz nach 5 Uhr zum Flughafen, haben all die Expeditionskisten und Taschen eingepackt und sind los. Vor der Front. Beim Start waren die Wind recht heftig, unsere Cessna Grand Caravan hat es zum ersten Mal richtig geschüttelt. Dafür konnten wir die westlichen Lofoten nochmals gut aus der Luft betrachten, oder das, was die Dunkelheit zugelassen hat. Die weiß verschneiten Berge waren jedenfalls gut zu sehen, die Orte dank Straßenbeleuchtung auch.

Wenig später wurde es in der Luft ruhig – und wolkig.

Jetzt haben wir noch rund 90 Minuten bis Reykjavik. Wir haben uns für diesen Flughafen entschieden, weil dort das Wetter besser sein soll als in Akuryri. Einen dieser beiden Airports müssen wir aufgrund der Zollformalitäten anlaufen, bevor unser eigentlicher Zielflughafen Blönduos ansteuern dürfen.  Ob wir diesen allerdings wirklich per Luftweg erreichen, steht noch in den Sternen. Blönduos kann nur im Sichtflug angeflogen werden. Und die sollen laut Vorhersage nicht wirklich gut sein.

Inzwischen sind wir in Reykjavik angekommen. Frage keiner, wie diese letzten 1 ½ Stunden waren. Der Himmel hat in Sachen Wind und Turbulenzen uns einen großen und heftigen Überblick seines Repertoires gegeben. Nicht schlecht! Aber es bedarf nach allgemeiner Überzeugung aller Expeditionsmitglieder keiner Wiederholung. Für heute ist eh Schluss. Der Flughafen in Blönduos ist geschlossen. Nicht wegen zu heftiger Winde. Die Sicht ist extrem schlecht. Wir werden deshalb die letzte Etappe auf der Straße absolvieren. Unsere Piloten und die Caravan kommen nach, sobald es die Wetterverhältnisse zulassen.

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Gefühle an Tagen wie diesen

Artikel vom 28. Oktober 2010

Wir sind alle geschafft von diesem Tag. Mal wieder zu viel der Eindrücke. Nein, nicht wirklich, aber irgendwie schon. Musik von Loreena McKennitt fließt durch unseren Raum. Es ist das Dachgeschoß einer Rorbuer, einer alten, traditionellen Fischerhütte, wie es sie fast nur auf den Lofoten gibt. Andreas, Matthias und Susanne sind mit mir, wir genießen die Musik („Nights of Alhambra“), haben sie in den letzten Tagen schon oft gehört. Sie lässt uns die Erlebnisse der Tage am Abend verarbeiten, abspeichern auf der körpereigenen Biofestplatte. Noch ist die Speicherkapazität nicht erschöpft. Aber es gibt Momente, da strömen so viele Erlebnisse auf mich ein, dass es schwierig wird. Die landschaftlichen Impressionen, sie sind samt der Schwingungen, die sie in mir auslösen, einfach zu speichern. Doch die Begegnungen mit den Menschen, sie sind es, die noch tiefer gehen, viel intensiver sind, mich an manchen Tagen aufwühlen, intensiv zu denken geben. Seit 19 Jahren bin ich nun schon für den MDR in der Welt unterwegs. Habe das Glück gehabt, viele Geschichten sammeln zu dürfen, sie mit meiner Kamera festhalten zu können. Aber ein jeder Mensch, den ich neu treffe, hat seine ganz eigenen Geschichte, sein ganz eigenes Leben, interessiert mich. Ganz egal, ob ich eine lange Zeit seinen Weg teile, oder nur für wenige Augenblicke. Ich bin froh, auf auch dieser Expedition Im Tiefflug zum Nordpol – Europas eiskalter Norden wieder so viele Menschen habe treffen zu dürfen – und hoffentlich noch darf.

In mir ist aber auch immer die Musik von Peter Eichstädt, meinem genialen und treuen Musikkomponisten all meiner Filme in den vergangenen Jahren. Natürlich hat er auch für diesen Film im Vorfeld wieder Stücke geschrieben. Grandiose Werke sind es! Ohne dass er je an den Orten meiner Expedition war, gibt er  mir die Klänge, die zu und aus den einzelnen Regionen stammen. Mit einer ungeheuren Energie erarbeitet er sich die musikalischen Landschaften Film für Film. Recherchiert so intensiv, bis er weiß, welche Musik, welche Instrumente genutzt und gespielt werden.

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Stürmische Momente auf den Lofoten

Artikel vom 28. Oktober 2010

Unsere Tage auf den Lofoten gehen langsam zu Ende. Am Samstag wollen wir nach Island fliegen. Aber es könnte auch alles ganz anders kommen. Heute war das Wetter stürmisch und verregnet. Morgen soll die Sonne wieder die Herrschaft am Himmel übernehmen. Doch am Samstag wird wohl endgültig das Wetter kippen. Eine breite Tieffront ist vom Süden her angesagt. Wie heftig sie wird, ist derzeit noch unklar. Für den Norden und Osten Islands wurde Sturmwarnung ausgegeben, über dem Meer zwischen den Lofoten und Island soll es nicht besser sein.
Für uns zeichnen sich zwei Lösungen ab. Entweder wir starten am Samstag ganz in der Früh und bewältigen die Strecke nach Island, bevor die Schlechtwetterfront eintrifft. Oder wir müssen bis Montag / Dienstag warten, bis sich die Situation am Himmel wieder beruhigt hat. Die Entscheidung hängt nun von den konkreten Vorhersagen ab, die wir am morgigen Freitag gegen 16.00 Uhr bekommen. Schaffen wir es tatsächlich vor der Front – und wie werden die Verhältnisse an unserem Zielort Akureyri sein. Denn die besten Bedingungen in der Luft nützen nichts, wenn dort die Sicht schlecht ist und Sturm herrscht. Allerdings bekommen wir eh keine Flugfreigabe, wenn beim Start die Lage in Akureyri nicht so ist, dass wir sicher landen können. Das heißt aber, dass wir eventuell erst am Samstag, wenn wir bereits im Flieger sitzen, endgültig Klarheiten haben, wann es weiter geht.
Der heutige Tag war trotz Regen und Sturm ein Tag der feinen Gefühle. Wir sind die Lofotenkette entlang bis in den Ort A gefahren. Die Fjorde, die vielen fast senkrecht aufragenden Wände, die in so vielen Farben leuchtenden Hänge, die kleinen und auch manch einsame Siedlungen, all das hat sich tief in uns eingeprägt. Es ist eine ganz eigene Stimmung, die diesen Teil der Erde auszeichnet. Selbst wenn die Wolken die Berge teilweise verhüllen, scheinbar wie Blei auf dem Land liegen, die Regentropfen vom Wind getrieben heftig ins Gesicht klatschen, so verspürt man doch eine angenehme innere Ruhe, weil man diese Landschaft mit all ihren Facetten sehen darf, in sich aufsaugen kann.
Ja, es ist ein Glücksgefühl. Kein Lautes, keines, was sich durch Schreie den Weg bahnen muss. Es ist eines wie diese Landschaft. Ruhig und dennoch intensiv und kraftvoll.

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Ola, Stockfische und die Lofoten

Artikel vom 27. Oktober 2010

Nun sind wir auf den Lofoten angekommen. Was haben wir für grandiose Landschaften sehen dürfen! Spitzbergen, Nordkyn, das grönländische Inlandeis, die Eisberge bei Qaanaaq und Qeqertarsuaq, die Küstenregion zwischen Danmarkshavn und Station Nord, das arktische Eis um den Nordpol.

Und nun? Die Lofoten! Fjorde und Inseln voller Schönheit, senkrechte Felsen, die über hunderte von Metern senkrecht aus dem Meer aufragen und deren Flanken weiß voller Eis und Schnee sind. Dazu Dörfer wie gemalt auf kleinen und kleinsten Inseln, Häuser in den Farben rot und gelb. Alles zu viel für die Sinne. Welch eine Schönheit! Welch eine Komposition der Natur!

Ola Skjeseth ist einer von rund 10.000 Menschen, die auf den Lofoten leben. Seit 38 Jahren ist die Inselkette seine Heimat. Und die verteidigt er – gegen die Pläne der Gasindustrie. Vor der Küste der Lofoten sind umfangreiche Gasvorkommen gefunden worden. Wenn diese gehoben werden, wird sich das Bild der einzigartigen Inselwelt verändern. Industrieanlagen statt Fischerhütten, die auf eine mehr 1000-jährige Tradition verweisen. Dies ist die Meinung von Ola. Und damit steht er auf den Lofoten nicht alleine.

Er will starke lokale Fischer, die die Tradition der Stockfische am Leben erhalten und diese zu einem Exportschlager werden lassen. Immer in den Wintermonaten ziehen von der Barentzsee große Schwärme von Dorschen zu den Lofoten. Seit mehr als 1000 Jahren kommen deshalb Fischer aus ganz Norwegen in dieser Zeit auf die Inselkette.

Ola will die Natur so erhalten, wie sie ist. Für Touristen und für sich selbst.

Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt.

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Die Region Nordkyn / Mehamn aus der Luft

Artikel vom 26. Oktober 2010

Wir hatten viel Regen in den vergangenen Tagen in Mehamn und Gamvik. Aber da gab es auch drei Stunden, in denen die Wettergötter uns gnädig waren. Wir haben uns Piloten samt Flieger geschnappt,  die Kameras in Position gebracht und die Minuten zwischen Nordkyn, Nordkap, diversen Fjorden und den Bergen der Finnmark intensiv genutzt. Die ersten Eindrücke davon sind hier zu sehen:

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Impressionen vom nördlichen Ende des europäischen Festlandes

Artikel vom 20. Oktober 2010

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Tage in Mehamn und Gamvik

Artikel vom 19. Oktober 2010

Wir hatten am Morgen reichlich Glück mit dem Wetter. Der Südwind blies für einige Stunden den Himmel frei, nur im Norden über der Barentzsee hingen schwere, dunkle Wolken. Eine schöne Fortsetzung der nächtlichen Stimmung mit all den Polarlichtern.

Nach Gamvik (liegt 20 km nordöstlich von Mehamn) wollten wir, mit Torsfinn waren wir verabredet. Da genügend Zeit war, konnten wir vor dem Treffen diese sagenhafte Lichtstimmung mit der Kamera einfangen. Die sanften Berge vor dem Ort, das Sonnenspiel im Hafen, die langen Schatten und warmen Farben im Dorf und auch die Reste der deutschen Festung. Von hier aus beobachtete und kontrollierte die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg das Meer und die dortigen Verbindungen ins russische Murmansk.

Torsfinn betreibt den Supermarkt in Gamvik. Es mag sich ein wenig verrückt anhören, ein Supermarkt für 110 Dorfbewohner! Aber der 39-Jährige sieht das anders. Das Niveau der angebotenen Waren hält er hoch, sein Angebot hat er konsequent auf die Wünsche der Kunden abgestimmt. Zudem betreibt er die kleine Poststelle mitten im Laden, sowie ein kleines Cafe. Da wird der Einkauf zum gesellschaftlichen Akt mit hohem Informationscharakter. Doch Torsfinn ist keiner, der sich in Träume flüchtet und die Augen vor der Realität versperrt. Wenn nicht bald die Regierung dafür sorgt, dass die örtlichen Fischer wieder als solche arbeiten und ihren Lebensunterhalt verdienen können, wird Gamvik sterben, da ist er sich sicher.

Ein paar Stunden später sind wir wieder in Mehamn, der Hauptsiedlung in der politischen  Gemeinde Gamvik. Nun stehen wir mit Stein-Arild im Hafen an jenem Pier, an dem zweimal täglich (um 20:00 Uhr und 01:15) die Hurtigruten-Schiffe anlegen. Noch ist in Mehamn die Welt besser bestellt als im Nachbarort. Oder besser gesagt, sie sieht besser aus. Aber auch hier gibt es reichlich Probleme. Vom Öl- und Gasboom in der Nord- und Barentzsee bekommen sie keinen Teil des Kuchens ab. Die vier kleinen Fischfabriken im Dorf haben zwar Aufträge, aber zu viele der gefangenen Fische werden inzwischen auf hoher See direkt auf industriell operierenden Trawlern verarbeitet und anschließend zu den Kunden geschippert, egal wo diese sich auf der Welt auch immer befinden.

Mehamn will sich deshalb in Zukunft um diese bemühen. So soll der Hafen zu einem Servicepunkt ausgebaut werden. Andere Projekte zur Ankurbelung der örtlichen Wirtschaft : eine Brauerei  (es wäre die nördlichste der Welt), ein Rehazentrum für Rheumakranke. Stein-Arild ist seit ein paar Monaten für die wirtschaftliche Entwicklung in Mehamn zuständig. Er hat noch ein paar weitere Ideen. Sein Antrieb liegt in seiner Herkunft begründet, er ist in Mehamn geboren.

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Polarlichter über Mehamn, Nord-Norwegen

Artikel vom 18. Oktober 2010

Nein, es sind keine Bilder von entfernten Galaxien. Und es sind auch nicht die grünen Straßenlampen von Mehamn, Nord-Norwegen, die so weit in den Himmel strahlen.

Wir haben einfach nur das Glück, am heutigen Abend dieses wunderbare Schauspiel am Himmel erleben zu dürfen. Hier ein paar Aufnahmen zum Mitgenießen!

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Sonntag, 17. Oktober 2010

Artikel vom 18. Oktober 2010

Wir haben wieder die Überlebenszüge an, sind auf dem Weg von Spitzbergen nach Mehamn. Die Verabschiedung war fröhlich und zugleich frostig. Letzteres, weil es schneite und die Temperaturen ein paar Grad unter Null lagen. Fröhlich, weil es auch hier Menschen gab, die ich schätzen und gut leiden gelernt habe. Menschen, deren Geschichten ich sammeln und mit meiner Kamera festhalten durfte.  Da war Aino, die Malerin; Hanneke, die Holländerin, die versucht, sich nach vierzig Jahren auf dem mitteleuropäischen Festland nun auf dieser so abgeschiedenen Inselgruppe ein Leben aufzubauen; Eike, der seine Doktorarbeit schreibt; da waren die vielen Einwohner Longyearbyens, die sich einmal pro Woche voller Freude und Leidenschaft zum Chorsingen treffen. Nur Eisbären haben wir keine gesehen.

Und nun fliegen wir in unseren roten, dicken Neoprenanzügen, weil unter uns die Bartenzsee nicht zugefroren ist. Wann immer wir eine längere Stecke über Wasser fliegen, sind wir angehalten, diese sonderbaren Kleidungsstücke anzulegen. Im Falle einer Notwasserung sichern sie uns das Überleben für viele Stunden, selbst wenn das nahe dem Gefrierpunkt liegt.

Nach Mehamn! Warum ausgerechnet dieser Ort am nördlichsten Festlandsende Norwegens? Nicht weit entfernt, ein bisschen westlicher gelegen, wäre das Nordkap. Das aber überfliegen wir bloß. Mich interessiert mehr die Gemeinde, die wirklich auf dem nördlichsten Festlandspunkt Europas liegt (das Nordkap liegt auf einer Insel). Vom großen Touristenstrom ist es gänzlich abgeschnitten, die Fischerei soll danieder liegen. Dafür nutzen die weiten, offenen Gebiete der Region Nordkyn (so heißt die Gegend um Mehamn) die Samen mit ihren Rentieren. Sie werden wir treffen, genauso wie Torstein, der mit seinem kleinen Museum die Erinnerung an alte Fischertage wach hält und gleichzeitig den Schlüssel für Europas nördlichsten Leuchtturm (den von Slettnes) hat. Und wir werden eine Sopranistin treffen, die am Mittwoch ein Konzert in der örtlichen Kirche gibt.

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Aino, der Bergbau und ein traumhafter Tiefflug

Artikel vom 14. Oktober 2010

Die Tage in Longyearbyen sind Tage voller Geschichten. Da ist Aino, die 2003 zum ersten Mal nach Spitzbergen gekommen ist, das abwechslungsreiche Lichtspiel fotografiert und gemalt hat und nicht genug davon bekommen hat. Besuche stattet sie der Inselgruppe längst nicht mehr ab. Dafür ist sie  bereits ein Jahr später ganz hierher gezogen, hat ein Atelier samt kleiner Galerie eröffnet und ist zufrieden mit ihrem Leben in der Arktis.

Da ist die noch immer überall um Longyearbyen herum sichtbare Geschichte des Bergbaus. Längst geschlossene Stollen und Transportsysteme, alte Loren und Seilbahnanlagen. Nichts daran wollen sie hier ändern oder abbauen. Im Gegenteil, alles ist zu einem großen Denkmal geworden. Kohleabbau war einmal der einzige wirkliche Grund, warum Menschen in diesen Teil der Arktis gezogen sind. Heute spielt der Bergbau nur mehr eine untergeordnete Rolle. Noch drei aktive Minen (Svea, Barentsburg, Grube 7) verzeichnet der aktuelle Wirtschaftsbericht. Die Zukunft gehört wohl anderen Rohstoffen. Das Eis der Arktis wird dünner, Öl- und Gasvorkommen, die einst als unerreichbar galten, rücken Jahr für Jahr mehr ins Zentrum des Interesses. Da ist Spitzbergen ein guter Ausgangspunkt. Ein großer Flughafen, ein Seehafen, der vom Golfstrom begünstigt lange Zeit im Jahr eisfrei erreichbar ist.

Man könnte noch über viele kleinere und größere Geschichten an dieser Stelle erzählen. Über die vielen Forschungseinrichtungen, die Universität, die Menschen aus allen Herren Länder, die versuchen, sich ein Leben in der Abgeschiedenheit der Arktis aufzubauen, die Kirche, die neben einem Altar und Gebetsraum auch über ein ganz großes Wohnzimmer verfügt. Und so weiter…

Aber da war dieser heutige Tag. Sonne am Morgen, wenn auch erst nach 10 Uhr, weil früher die Tage hier nicht beginnen. Wir haben unser Flugzeug bestiegen, die hintere Tür ausgebaut, die Kamera in ihre spezielle Halterung verankert und sind losgeflogen. Im Tiefflug. Über Fjorde, Gletscher, Eisberge, Täler, Hochebenen. Unbeschreiblich? Ja, mal wieder!

Abgelegt unter Im Tiefflug zum Nordpol

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